Das Ski-Museum von Noldi Beck english

Bei internationalen anerkannten Sachverständigen gilt sein Ski-Museum als kulturhistorische Rarität. Museumsbesucher sind begeistert von seinen Führungen. Die von ihm zusammengetragenen Exponate sind in einem guten Zustand, werden sie doch mit viel Liebe und Zeitaufwand gepflegt. Die Sammlung ist Lebenswerk, Berufung und Leidenschaft des Noldi Beck.

Der Gründer und Sammler

Begonnen hat alles mit einer alten Kinder-Skibindung, Marke Tyrolia 57, die unbeachtet auf der Werkbank des damaligen Ski-Servicemanns im Sportgeschäft Erwin Risch lag. "Keiner beachtet diese alte Bindung mehr", dachte sich Noldi Beck, "ich könnte sie sammeln". Es blieb nicht bei den Skibindungen. Skier, Schlitten und alle nur erdenklichen zum Skisport gehörenden Utensilien kamen dazu.

In den letzten zehn Jahren hat Noldi Beck, ehemaliger Skirennfahrer, Skiinstruktor, Skitester der Firma Völkl und Servicemann von Hanni Wenzel über 1000 Objekte zu-sammengetragen. Während Jahren war er im internationalen Skizirkus zu Hause. Die vielen Kontakte, die er während seiner Aktivität knüpfen konnte, ermöglichten es ihm später, wertvolle Stücke zu erwerben.

Die Sammlung

Die Sammlung von Noldi Beck ist einzigartig im deutschen Sprachraum. Vor allem der moderne Ski-sportbereich ist nahezu lückenlos dokumentiert. Von besonderer Seltenheit ist die Ausrüstung eines liechtensteinischen Wagners, der eigenhändig Skier produzierte. Auch die Entwicklung des liechtensteini-schen Skisports ist mit interessanten Dokumenten
sehr gut aufgezeigt.

Die Ausstellungsstücke

Die Bandbreite der über 1000 Ausstellungstücke reicht vom Biegegerät aus den 20er Jahren, um Skispitzen zu formen, über Ski-Exemplare aus Liechtensteiner Fabrikation bis zum Tourensnowboard, das im Sommer als Wasserski benutzt werden kann. Eine Reihe von Skiern mit Bindungen dokumentiert die Entwicklung der Skibindungen über die Jahrzehnte hinweg.

Es sind Originalabriebe prähistorischer Felsritzzeichnungen ausgestellt, auf denen Menschen auf Skiern und mit Schneeschuhen zu sehen sind. Ebenso kann man die neueste Version eines Skirennschuhs und eine heizbare Skijacke, getragen von den schweizerischen Betreuern der Rennfahrer an den Olympischen Winterspielen in Nagano, bewundern. Der Museumsbesucher findet Startnummern von international bekannten Skiassen, deren Medaillen und ihre auf Hochglanz polierten Pokale, ja sogar Hanni Wenzels Olympia-Abfahrtsanzug von 1980 und vieles mehr.